Friedrich-Alexander-Universität
V/UE: Computer im Kunstunterricht
Im Sommersemester 2003
Dozent: Herr Schräpler
Referentin: Lucie Mahr
Datum: 26.05.03
Sicherheit im Netz
Datensicherheit: Schutz des Rechners und des Datentransportes
- Verschlüsselung: auf Programmebene in Form mathematischer
Codierungen
- Signierungen: auf Programmebene in Form mathematischer
Codierungen
- Firewalls: In großen Systemen meist vorhanden
(Universität, Firmen), bei Einzelplatzrechnern unbedingt selbst
installieren ("Zonealarm" kostenlos)
- Virenscanner: Sind ihr Geld wert. Norton Antivirus, McAfee (ca. 35
im Fach- und Buchhandel)
- Einstellungen des Betriebssystems: Zugriffsrechte ausschalten
(Grundzustand), automatische Scripts und Programme deaktivieren (Outlook,
IE-Explorer) è Problem: viele
Internetseiten funktionieren dann nicht mehr richtig (Java-Skripts)
- Einstellungen des Browsers è
siehe Hilfeprogramm
Digitale Signaturen
- Sichern die Herkunft des Objektes
- Nachweis der Unverändertheit einer E-Mail/Objektes
- Ermöglichen Verträge und rechtsverbindliche digitale
Unterschriften
- Originalität und Unverändertheit durch "Trust Center"
gewährleistet
Firewall
- Firewall Programm "Zonealarm" Freeware für den
Privatgebrauch :
- Sperrung der Außenverbindung (Schloss)
- Anzeige der Programme, die auf das Internet zugreifen wollen
- Anzeige "Alerts": Dokumentation von Angriffen auf die Firewall (mit
IP-Nummer zur Identifikation des Angreifers)
- Vorkonfiguration für bestimmte Programme möglich: erlaubter
Zugriff, verbotener Zugriff, Zonealarm soll fragen
- Kleiner Nachteil: Rechner wird (wenn er nicht leistungsfähig
ist) etwas langsamer.
Sicherheit im Betriebssystem und in der Hardware
- Datei- und Druckerfreigabe deaktivieren: START | EINSTELLUNGEN |
SYSTEMSTEUERUNG è Netzwerk: TCP/IP
DFÜ-Adapter è Eigenschaften
è Karte "Bindungen": Datei- und
Druckerfreigabe deaktivieren
- Firewall kontrolliert alle Ports des Rechners: Ports sind die
internen Anschlüsse, über welche die Verbindungen nach außen
laufen. Dadurch kann von außen nicht unbemerkt auf den Rechner
zugegriffen werden.
- Programm "Zonealarm" für Privatgebrauch auf
www.chip.deerhältlich. Dieses erlaubt bestimmten
Programmen den Zugriff nach außen durch bestimmte Ports.
- Bestehende Verbindungen (physikalisch) stellen Gefahrenpotential
dar.
- Rechner in sicheren Räumlichkeiten und mit Zugangskontrolle
(Passwort bei Rechnerstart).
- Physikalisches Absperren des Rechnergehäuses +
Alarmsysteme.
Sicherheitseinstellungen im Internetexplorer und im Netscape
Sicherheitsrisiko Passwörter
- Nie Passwörter, PIN, TAN, Zugangscodes auf Rechner speichern
("Trojaner"!).
- Genügend Benutzer haben schlechte Passwörter.
- Vorkonfigurierte Passwörter à Ändern!
- Das Netzwerk hat Ohren à Keine
kritischen Passwörter über ungesicherte Verbindungen.
- Passwörter nie notieren!
Regeln für ein gutes Passwort
- Mischung aus Großbuchstaben, Kleinbuchstaben, Zahlen,
Sonder-zeichen.
- Keine Wörter aus dem Wörterbuch.
- Keine einfache Kombination von Wörtern, Seriennummern und Namen
oder Tastaturmustern (z.B. QWERTZ).
- Am besten sind Passphrases: 2B*Rnot2B (to be or not to
be),2l82Ba*(too late to be a Star).
- Für jede Anwendung ein anderes Passwort.
- Passwörter oft ändern (mind. alle 3 Monate).
Filter (z.B. Net-Nanny)
- Filter basieren entweder auf unsichtbaren Listen gesperrter Seiten
oder auf Listen unerwünschter Begriffe.
- Vor allem die Seiten-Listen stellen ein großes Problem dar
sie werden in der Regel von Robotern generiert. Selbst die
fähigsten von ihnen sind kaum in der Lage, Begriffe im Kontext richtig zu
interpretieren.
- Viele Filterprogramme haben die unangenehme Eigenschaft, derart tief
in den Browser einzudringen, dass sie auch bei einer Deinstallation nicht
vollständig gelöscht werden können. Die Folge ist häufig:
Kein Internet-Zugang mehr. Im besten Fall ist das System mit einer
Neu-Installation des Browsers zu retten im schlimmsten Fall muss der PC
neu eingerichtet werden.
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keine Garantie für die Richtigkeit der gemachten
Aussagen