Universität Erlangen Nürnberg 03.06.2002
Erziehungswissenschaftliche Fakultät
V/UE: Kunstunterricht und Computer
Dozent: Herr Schraepler
Sommersemester 2002
Referentinnen: Veronika Bauereisen, Tina Krause, Anja Thiem
Schulen ans Netz Theorie und Praxis
Initiative "Schulen ans Netz"
Die Initiative "Schulen ans Netz (SaN)" wurde vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie (BMBF) und der Deutschen Telekom AG ins Leben gerufen.
Das Projekt wurde zunächst auf drei Jahre befristet und kooperiert mit zahlreichen Firmen aus der deutschen Wirtschaft. Insgesamt sollen ca. 30 Mio. Euro für den Anschluss von bundesdeutschen Schulen ans Internet zur Verfügung gestellt werden. Nachdem "Schulen ans Netz" bereits nach kurzer Zeit zu einer Erfolgsstory geworden war, verstärkten sie ihr Engagement um weitere 50 Mio Euro. Ziel der Schulen ans Netz e. V. ist es bis Ende 2001 alle rund 36.000 allgemein- und berufsbildenden Schulen in Deutschland "ans Netz" zu bringen.
Vier Grundtypen von Förderprojekten der Initiative "Schulen ans Netz":
Einstiegschulen erhalten neben dem Internetzugang in der Regel einen komplett ausgestatteten Multimediarechner neuster Technologie mit ISDN-Karte, einen ISDN-Anschluss, Software (Office-Paket) sowie Online-Gebührenguthaben.
Bei den Modellschulen werden bereits existierende örtliche Netze (LANs) über Server bzw. Router ans Internet angeschlossen und mit Multimedia-Workstations aufgerüstet.
Verbesserung der regionalen, landesweiten und länderübergreifenden Kommunikation und Information)
Die Förderrunden 1996-2001
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1. Förderrunde: 1996/1997 |
Unterstützung von 3.500 Schulen in "Einstiegs-" und "Modellprojekten" für jeweils ein Schuljahr |
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2. Förderrunde: 1997/1998 |
Förderung von 2.700 Projekten, davon 2.200 Projekte des Einstiegsbereich und 500 Modellprojekte |
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3. Förderrunde 1998/1999 |
Mehr als 2.000 weitere Schulen erhielten eine Förderung in den Kategorien Einstiegsprojekt, Modellprojekt und Lehrerfortbildung Hinarbeitung zur Unterstützung der Schulen durch regionale oder lokale Sponsoren |
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4. Förderrunde 1999/2000 |
Unterstützung von bundesweit 2.400 Schulen; davon 2.117 Einstiegsprojekte und 122 Modellprojekte |
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Bis Januar 2000 |
Anschluss von insgesamt 12.300 bundesdeutsche allgemein- und berufsbildende Schulen im Rahmen ihrer Förderung durch Schulen ans Netz e. V. ans Internet |
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Februar 2000 |
Deutsche Telekom AG stellt im Rahmen der Initiative T@School allen bundesdeutschen Schulen dauerhaft kostenlosen T-Online Zugang auf der Basis von ISDN oder DSL zur Verfügung |
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Oktober 2001 |
Erreichung des ersten Ziels des Vereins Schulen ans Netz e. V.: Alle Schulen die wollten, nämlich rund 35.000, hatten Zugang zum weltweiten Netz |
Die Initiative initiiert, koordiniert und fördert die Projektaktivitäten in Bezug auf Lehren und Lernen über Netze. Weitere Aufgaben bestehen in der Entwicklung und Erprobung von Unterrichtsmaterialien, der Aus- und Fortbildung von LehrerInnen und Qualifizierung von SchülerInnen im Umgang mit Telekommunikations- und Informationstechnologie.
Leitmotive der Bildungsinitiative "Schulen ans Netz":
PRAXIS:

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Vorteile der Computernutzung im Unterricht |
Nachteile der Computernutzung |
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Da Experten rar und teuer sind, fällt die Administration oft den Lehrern zu |
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Altersgerechter Internetzugang muss bereitgestellt werden Möglichkeit der temporären Sperrung des Internets für einzelne Gruppen |
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Vertrauliche Daten oder nicht lizenzierte Software auf von Firmen oder Eltern gespendeten Rechnern Hackerangriffe von Schülern auf Zeugnisdaten oder Prüfungsdaten bei zu lockerem Zugangsschutz |
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Angebote im Netz Schulen tragen Verantwortung für Jugendschutz |
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Erziehungswissenschaftliche Fakultät
V/UE Computer und Kunst
Dozent : A. Schräpler
SS 2002
Anja Thiem
"Schulen ans Netz"
In fast allen bundesdeutschen Haushalten kann man heutzutage einen Computer finden. Und genau diese Entwicklung darf auch vor den Pforten der Schulen nicht haltmachen Schulen müssen ans Netz!
Verschiedene Organisationen unterstützen das Vorhaben möglichst viele Schulen ins Netz zu holen.
Zwei Beispiele dafür wären:
Vorstellung eines Projektes von "Schule.de", daß eine zeitgemäße Einführung in die Informatik an Gymnasialen Oberstufen darstellen soll.
Das Projekt wurde als eine Art Wettbewerb gestaltet an dem alle Schulen bundesweit teilnehmen konnten.
Voraussetzungen:
Die Schüler sollten bei Beginn des Projektes grundlegende Kenntnisse in der Benutzung von Email, HTML-Editoren und einem Textverarbeitungssystem besitzen. Jede Klasse hat mindestens eine festzugeteilte Partnergruppe möglichst einer anderen beteiligten Schule.
Aufgaben :
Zunächst wurde von jeder Schülergruppe die Erstellung einer ansprechenden Web-Site eines Einzelhandelsunternehmen eigener Wahl gefordert. Neben der Selbstdarstellung der Firma (Art und Lage des Unternehmens, Besitzer) sollte eine Beschreibung der gewünschten Inhalte, z.B. der Warenstruktur, der Lieferungs- und Zahlungsbedingungen erstellt werden.
Die fertiggestellten Seiten sollten dann im Internet zugänglich gemacht werden.
Aber : Es existierten keine Vorlagen, alle Fotos, Logos usw. sollten selbst entworfen bzw. erstellt werden und von jeder Webseite sollte mindestens der Sprung auf die vorherige Seite und auf die Startseite möglich sein.
Abschluß:
Jede Klasse beurteilte die Webseite die von der Partnergruppe erstellten wurde und schickte dieser eine Beurteilung ihrer Arbeit per Email.
Die Ergebnisse schauen wir uns jetzt mal gemeinsam unter www.schule.de an.
Außerdem gibt es eine Internet-Adresse die eine Weltweite Verbindung der verschiedensten Schulen und auch Schultypen darstellt www.schulweb.de
Hier kann man per Email z.B. mit einer Schule in Afrika Kontakt aufnehmen oder sich einfach nur die Fotos der Schule und der Umgebung ansehen.
Dies zeigt meiner Meinung nach, daß wir schon auf dem richtigen Weg sind, allerdings müßten noch viel mehr Schulen bzw. Schulträger umdenken, denn der richtige Umgang mit dem Computer ist auch für das spätere Berufsleben von größter Bedeutung.
Zum Schluß habe ich noch eine Internet-Adresse zur Webseitengestaltung für euch.