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Lehrplan für die bayerische Hauptschule

Der Lehrplan für die bayerische Hauptschule ...öffnet ... sich den Entwicklungen und Veränderungen in Gesellschaft und Familie, in Arbeitswelt und Freizeit.... Der Computer ist eine der wichtigsten Veränderungen der letzten Jahrzehnte in Kultur und Gesellschaft.
Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern jene Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten zu vermitteln, die sie brauchen, um den Anforderungen der Gegenwart und Zukunft gewachsen zu sein.  Dies ist ein hoher Anspruch....  Die Zukunft ist ohne den Computer undenkbar.
Schwerpunkte dabei sind Vorgaben und Anstöße zu einer Schule,
• die nicht nur Wissen vermittelt, sondern das Lernen und Arbeiten lehrt, Das Arbeiten am Computer muss erlernt erden und ist eine Grundlage für heutiges Arbeiten
• die das Denken und Lernen in Zusammenhängen anbahnt und gezielt pflegt und dabei die Verbindungen zwischen den Fächern systematisch nutzt, Das Denken in Zusammenhängen ist eine weitere Grundlage des WWW und Computers übnerhaupt.
• die Berufsorientierung und Berufswahlvorbereitung zu einem Schwerpunkt macht, In den meisten Berufen ist der Computer unverzichtbar.
 


Kapitel I - Grundlagen und Leitlinien

Bildungsangebot1.2: Sie zielt auf grundlegende Allgemeinbildung, gibt individuelle Hilfen und fördert die Schüler in einem differenzierten Bildungsangebot. Sie betont praxisbezogene Lerninhalte.
Perspektiven 1.4: Die Hauptschule ist eine weiterführende Schule. Mit ihren Abschlüssen öffnet sie den unmittelbaren Zugang zur beruflichen Ausbildung wie auch zu weiteren Bildungsgängen und Berufszielen. Sie bietet Perspektiven im Handwerk, in der Industrie, in anderen Bereichen der Wirtschaft und in sozialen Berufen sowie Aufstiegsmöglichkeiten z. B. zum Meister oder Techniker.
2. Der Auftrag der Hauptschule / Grundlagen 2.1 Die Hauptschule vermittelt ihren Schülern eine fundierte Allgemeinbildung.
Allgemeinbildung  2.2: Die Hauptschule erschließt ihren Schülern die wesentlichen Bereiche der Kultur und verhilft ihnen dadurch zur vielseitigen persönlichen Entfaltung. Sie vermittelt ihnen einen verlässlichen Grundbestand an Wissen und Können und fördert ihre individuellen Begabungen und Neigungen. Sie knüpft an vorhandenen Interessen und Erfahrungen an, weckt neue Interessen und ermöglicht Erfahrungen, die die jungen Menschen ohne das schulische Angebot nicht machen würden. Sie ... bereitet auf das zukünftige Erwachsenenleben vor. ...Sie entwickelt einen eigenen, jugendgemäßen Stil gemeinsamen Lebens und Lernens, der Entwicklungsunterschiede in den Altersstufen berücksichtigt.
Hilfe zur persönlichen Lebensgestaltung 2.5: ... Die Schüler erfahren ... Anregung für ihre künftige Lebensgestaltung. Hierzu gehören:
- Anregung und Befähigung zu sinnvoller, eigenverantwortlicher Freizeitgestaltung;
- Orientierung in der Flut medial vermittelter Informationen, Anleitung zu sinnvoller Auswahl und überlegter Nutzung des Medienangebots;
Vorbereitung auf das Arbeits- und Wirtschaftsleben 2.6 Eine wichtige Aufgabe der Hauptschule ist die Hinführung zur Arbeits- und Wirtschaftswelt. Die Schüler erwerben wirtschaftliche, soziale und technische Grundkenntnisse, werden zu gezielter Erkundung, praktischer Erprobung und gedanklicher Klärung ihrer Erfahrungen angeleitet. Sie orientieren sich in der Welt der Berufe, erfahren Unterstützung und Beratung bei der Wahl ihres Berufes. Sie gewinnen auch ein erstes Verständnis für die Grundprinzipien, Chancen und Gefahren unserer modernen, von der Technik bestimmten Arbeitswelt und bereiten sich so auf die Teilnahme am Arbeits- und Wirtschaftsleben als umworbene Konsumenten und als Produzenten von Gütern und Dienstleistungen vor.
Ganzheitliche Bildung 2.7 Die Schüler werden in allen Bereichen ihrer Persönlichkeit angesprochen und gefördert. Praktisches und musisches Tun, Wissenserwerb, Erkenntnisarbeit und phantasievolles Gestalten ergänzen und durchdringen einander, Aneignung vorgegebener Inhalte wechselt mit schöpferischer Eigengestaltung. In der Auseinandersetzung mit wertvollen Inhalten lernt der Mensch sich selbst in seinen Vorlieben und Abneigungen, seinen Stärken und Schwächen kennen. Er entwickelt Interessen ...
4. Unterricht in der Hauptschule Inhalte 4.1 Die Bildungsinhalte der Hauptschule müssen in Auswahl und Umsetzung einerseits unabweisbaren kulturellen und gesellschaftlichen Forderungen gerecht werden, andererseits den Begabungen und Interessen der Hauptschüler angemessen sein. Inhalte von erwiesener Bedeutung sichern die Weitergabe der geistigen Grundlagen unserer Kultur und lassen das Gewordensein der Gegenwart verstehen. Der Unterricht ist zugleich offen für drängende Fragen der Zeit und aktuelle Anliegen der Jugendlichen. Er verliert sich aber nicht in bloßer Aktualität oder subjektiver Beliebigkeit und bereitet so auf die vorhersehbaren Zukunftsaufgaben des Einzelnen und der Gesellschaft vor. Ab der Jahrgangsstufe 7 werden die Schüler schrittweise an die Berufs- und Wirtschaftswelt herangeführt, wobei sie sich aufgrund ihrer Fähigkeiten und Neigungen zunehmend auf bestimmte Schwerpunkte festlegen. In einer Reihe von Fächern erhalten sie Gelegenheit, ihre Fähigkeiten im praktischen Tun zu erproben.
Fachunterricht 4.2 In den einzelnen Schulfächern erfahren die Schüler den Unterricht als Hilfe zur Ordnung und Klärung der komplexen, oft verwirrenden Wirklichkeit. Sie lernen sachgerechte Fragestellungen kennen, gewinnen facheigene Erkenntnisse, üben fachgemäße Arbeitsweisen ein und entwickeln Einstellungen und Werthaltungen. Fachliche und systematische Vollständigkeit wird nicht angestrebt. Im sinnvollen Wechsel zwischen exemplarischem und orientierendem Lehren fördern die Lehrer das selbstständige, die geistigen, seelischen und körperlichen Kräfte ansprechende Lernen und Arbeiten. So weit möglich nutzen sie Querverbindungen zwischen den Fächern, verdeutlichen Vernetzungen und machen Erkenntnisgrenzen der Einzelfächer bewusst.
Fächerübergreifender Unterricht und fachliche Kooperation 4.3 Drängende Aufgaben der Zeit, Anliegen und Probleme der Schüler sowie komplexe Unterrichtsinhalte können meist nicht einem einzelnen Fach zugeordnet werden, sondern erfordern themenorientiertes Arbeiten im fächerübergreifenden Unterricht. Dabei werden Sachverhalte von verschiedenen fachlichen Ansatzpunkten her betrachtet. Besondere Formen dieses Unterrichts stellen projektorientiertes Arbeiten und Projekte dar. Die Umsetzung des fächerübergreifenden Unterrichts erfordert die fachliche Kooperation der Lehrer, damit thematische Überschneidungen vermieden, die inhaltliche Stoffverteilung abgestimmt und organisatorische Maßnahmen frühzeitig geplant werden können.
Schlüsselqualifikationen 4.4 Gemeinsame Aufgabe des fachbezogenen wie auch des fächerübergreifenden Unterrichts ist es, die fachliche, methodische, personale und soziale Kompetenz der Schüler zu fördern. Dazu gehört der Erwerb von fächerübergreifenden Fähigkeiten, Fertigkeiten und Haltungen wie selbstständiges Lernen, Problemlösen, .... Eine neue Aufgabe wächst der Schule mit der Einführung in Grundlagen der Informations- und Kommunikationstechniken zu.
Lehr- und Lernformen 4.6 Die Lehrer ... nützen die unterschiedlichen methodischen Möglichkeiten, die sich aus der inneren Struktur der Fächer, aber auch aus der Zielstellung des Unterrichts ergeben, knüpfen an den Erfahrungen der Schüler an, beziehen die Wirklichkeit mit ein und unterstützen den Lernprozess durch Medien. So lernen die Schüler erfahrungsorientiert und durch Medien vermittelt, handlungsbezogen und kognitiv, entdeckend und angeleitet, kreativ-schöpferisch und nachahmend. Gebundener, lehrergeleiteter Unterricht wird durch freie und projektorientierte Lehr- und Lernformen ergänzt. Das Schulbuch, dosiert eingesetzte Arbeitsblätter und der Computer bereichern den Unterricht. Multimediales Arbeiten und die Informationsgewinnung aus Datennetzen ermöglichen neue Formen des Lehrens und Lernens.


Kapitel II: A  Fächerübergreifende und fachbezogene Unterrichts- und Erziehungsaufgaben

Kapitel II: B  Fachbezogene Unterrichts- und Erziehungsaufgaben

Abschließende Zusammenfassung

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