Friedrich Alexander
Universität Erlangen Nürnberg
Erziehungswissenschaftliche Fakultät
Sommersemester 2001
PS: Computer und Kunstunterricht
Dozent: A. Schräpler
Referentinnen: Alexandra Fischer, Sabrina Masuth
Fortbildungsmöglichkeiten im Internet
Beamer:
- Nutzen von dynamischen Fähigkeiten
- Software live vorführen ( bei Anwender- und
Programmierungskursen)
- Filme/Animationsvideos können gezeigt werden
- Hin und her springen ist ideal für Vergleiche
- Virtuelle Experimente möglich ( 3D Moleküle durch
Java)
Allerdings:
- kein wesentlicher Unterschied zum Overheadprojektor
- nur in abgedunkelten Räumen ®
passives Publikum
- Diktat/Monolog statt Erklärung/Diskussion
- Komplexe Grafiken nur schwer nachvollziehbar
Web-Auftritte:
- z.B. elektronische Skripten, eingescannte (auf Papier vorgefertigte)
Tafelbilder, Prüfungstermine, Themenlisten der Vorlesungen,
Bewertungsrichtlinien, Links zu verwandten Vorlesungen, virtuelle Experimente
- Übungsaufgaben ( durch Multiple-Choice-Fragen oder einsetzen von
Stichwörtern),
- Kommunikation durch e-mails und Mailinglisten
Internetkonferenzen:
- Tele-Vorlesungen als Video im Internet:
- Zu beliebiger Zeit anschaubar, Spulen und Suchen möglich
Aber: lange Auf/Vorbereitungszeit
Ausreichend: Tafelbild oder Beamer-projektion mit Tonspur
- Chat:
- Technisch leicht durchführbar (z.B. ICQ)
- Hohe Publikumsbeteiligung
- Schweres Zurechtfinden bei hoher Teilnehmeranzahl
Zukunftsvorausichten:
- Hochschulen und Weiterbildungsfirmen bieten bereits Studiengänge
und Onlinekurse an als Fernstudium www.alx.org ,
www.vfh.de )
- Digitale Lehrbriefe, elektronische Folien, Videokonferenzen... werden
zu aktiver Lernsoftware umgewandelt
- IEEE ( Learning Technology Stabdards Committee) und IMS (
Instructional Management Systems Project) arbeiten an übergreifenden
Normen
- Standardisiert entwickelte Lernmodule werden an Hochschulen
verkauft
Verwendete Literatur:
c´t 2001, Heft 4, Report:Neue Medien in der Lehre,Dr. Jörn
Loviscach "Die elektronisch Uni"
"Bücher werden in unseren Schulen bald überflüssig sein.
Schüler werden über das Auge unterrichten. Man kann jede Art von
menschlichen Wissen mit der neuen Technik lernen."
Thomas Alva Edison 1913 über den Film)
Tipp aus Internet Adressbuch:
http://www.studieren-im-netz.de
Dort finden sich u.a. die neuesten Meldungen über aktuelle
Möglichkeiten der Fort-/Weiterbildung und des Studiums im Netz.
Beispiele:
- http://DaMit.dfki.de
- Projekt "DaMit" der Universität Saarland = Lehr- und Lernsystem,
dass das virtuelle Studium in ganz Deutschland ermöglichen soll
- Grundlegendes System für Studium im Internet soll aufgebaut
werden, incl. Tutorensystem
- DaMit soll auch in Bereichen der beruflichen Weiterbildung und dem
lebenslangem Lernen Verwendung finden
- http://www.bibb.de
- Lehren und Lernen im Internet = Buch über Lernwirksamkeit und
Gestaltungsoptionen virtueller Bildungsangebote
- Es werden empirische Befunde und theoretische Ansätze über
Lernen im Internet, sowie pädagogisch didaktische Möglichkeiten der
Organisation und Gestaltung virtueller Zentren
- "Flugsimulatoren" für Chirurgen
- Bafög Informationen übers Internet, bald folgt Bafög
Beantragungsprogramm
- Erster Online Studiengang eBusiness an der Teles European
Internet Academy (TEIA)
- Weblearning
- Vor Ort Präsenz nur bei Prüfungstermin
- Abschluss nach 12 Monaten als "Bachelor of eBusiness Management"
Unter der angegebenen Seite findet man noch zahlreiche
Informationen.
Wenn man Begriff "Weiterbildung" in Suchmaschine eingibt gelangt man
meist zu Stellenratgebern/-vermittlern o.ä..
Fort- und Weiterbildung via Internet betrifft v.a. Studiengänge und
v.a. technische.