Universität Erlangen-Nürnberg
Erziehungswissenschaftliche Fakultät
PS: Kunstunterricht und Computer
Dozent: Herr Schraepler
Referentin: Katja Krupp
Datum: 2.7.2001
SS 2001
Harold Cohen
· Schwerpunkt Malerei
· Abschluss mit Diplom
der Stanford Universität für 2 Jahre
· Ziel: Schaffen einer Maschine, die kognitive Prozesse, die dem menschlichen Akt des Zeichnens unterliegen, simuliert
Þ Entstehen des Hardware- Software -Systems AARON
· Ziel : den Regeln des bildnerischen Schaffens näherzukommen
· hierarchisch gegliedert, mehrere Befehlsebenen ( von Detailanweisungen für den Farbauftrag bis zu Entscheidungen, die auf komplizierte Weise von der bisher zu Papier gebrachten Teilzeichnung abhängen.
Über 300 IF- Anweisungen Þ so komplizierte Zeichenstruktur, dass sie quasi zufällig ist, d.h. trotz vorgegebener Gesetzmäßigkeit nicht vorhersagbar ist. Þ Jede Zeichnung ein Unikat, nicht wiederholbar
- Ausführen der Zeichnung durch ein Wägelchen ( "turtle"), mit heb- und senkbaren Stift, das über ein Kabel mit dem Computer verbunden ist. Þ Impulse für die Bewegung der Räder
- "turtle"zugleich über ein Sonarsystem mit der Steuerung rückgekoppelt: "turtle" sendet Impulse aus, die an den 4 Ecken der Zeichenfläche angebrachte Mikrofone aufnehmen.
- Verrechnung der Schallaufzeiten durch einen Mikroprozessor
=> Er liefert dem Computer eine Rückmeldung über die genaue Position der Anordnung.Þ nur so genaue Positionierung der grafischen Elemente möglich, da Vermeidung von Ungenauigkeiten der Bewegung.
- Programm beginnt mit einfachen Formen, anschließend erweitert es diese , keine Korrekturmöglichkeit, Beginnt im Vordergrund dann Hintergrundgestaltung
Cohen hat dem Programm seine eigenen Zeichenregeln eingegeben
=>verblüffende Ähnlichkeit von AARONs Bildern und Cohens früheren Arbeiten
" On the Modelling of Creative Behaviour" :cognitive primitives unterliegen allen Bildern, die wir schaffen :geschlossene Formen, gerade Linien, Ecken und Kritzeleien. (beeinflusst von Kandinsky und Klee)
· Interesse an der Repräsentation: Wie nehmen die Zeichen, die man beim Malen macht, bestimmte Arten von Beduetungen an?
· Interesse an Interaktion zw. Maler und Betrachter und daran, wie sie funktioniert (macht seine Arbeiten und den Schaffensprozess einem breiten Publikum zugänglich, im Computermuseum in Boston möglich, die Entstehung eines Bildes zu beobachten)
zahlreiche weitere Veröffentlichungen von Büchern und Essays:neuestes: 1999 colouring without seeing : aproblem in maschine creativity
herunterladen unter http://crca.ucsd.edu/~hcohen/
Þ großes Medieninteresse
Quellen: www.usak.ca./art/digital_culture/wiebe/moving.html
www. scinetphotos.com/aaron.html